Diamantring selbst gestalten und konfigurieren
Deinen Diamantring gestaltest du hier selbst, und er muss kein Verlobungsring sein. Als Memoire, Vorsteckring oder Statement zum Jahrestag steht der Diamant für sich, ganz ohne Anlass. Wie viel Funkeln zurückkommt, hängt vor allem vom Schliff ab, denn er entscheidet, wie das Licht im Stein gebrochen wird. Ein einzelner größerer Stein wirkt anders als eine Reihe kleiner Brillanten über die Schiene.
Du wählst Karat, Metall und Fassung und siehst sofort, wie der Stein in Gelbgold, Weißgold oder Platin sitzt, denn das Metall verändert, wie warm oder kühl der Diamant erscheint. Was hinter den vier C Karat, Farbe, Reinheit und Schliff steckt, liest du im Schmucklexikon, die passende Größe findest du in der Karat-Tabelle. Dein individuelles Design entsteht im Konfigurator.
FAQ
Wie hart sind Diamanten?
Mit einer Härte vom 10 auf der Härteskala nach Mohs ist der Diamant der härteste natürlich vorkommende Stoff. Da die Härte je nach Kristallrichtung variiert, ist es möglich Diamant mit Diamantpulver zu schleifen. In diesem liegen Kristalle verschiedener Orientierungen vor, sodass die Härtesten unter ihnen den zu schleifenden Diamanten bearbeiten können.
Was sind die 4Cs bei Diamanten?
Die Kategorisierung von Diamanten erfolgt mit Hilfe der 4C. Sie entscheiden über Aussehen und Preis des außergewöhnlichen Schmucksteins. Intensität und Art des Stoffs, mit dem der Kohlenstoff vermischt ist, bestimmen die Reinheit des Diamanten. Das Mischverhältnis mit anderen Elementen sorgt auch dafür, ob er transparent, grün, rosa, blau oder gelb ist.
Erst mit dem Diamantschliff reflektiert der kostbarste aller Edelsteine das Licht auf so wunderschöne und einzigartige Weise. Wie bei Gold wird das Gewicht stets in Karat gemessen. Ein Karat entspricht 0,2 Gramm. Die 4C zur Wertbestimmung lauten:
- Color (Farbe)
- Cut (Schliff)
- Clarity (Reinheit)
- Carat (Gewicht)
Ausführlichere Informationen zu den 4Cs hat LR hier für Sie zusammengestellt.
Wie entsteht ein Diamant?
Echte Diamanten formten sich vor Millionen von Jahren tief unter der Erde. Sie entstanden dadurch, dass sich Kohlenstoffatome unter starkem Druck und enormer Hitze zu einer festen Kristallformation verbanden. Diese bildet einen sogenannten Rohdiamanten. Er ist je nach Reinheit durchsichtig, kann aber, wenn mit anderen Stoffen vermischt, auch farbig sein. Damit der Diamant sein typisches Funkeln erhält, muss er erst besonders geschliffen werden. Je raffinierter er geschliffen ist, desto besser bricht sich in ihm das Licht. Betrachtet man die natürliche Entstehung von Diamanten und sieht von synthetischen Verfahren ab, sind seit der Entstehung eines Diamanten üblicherweise über eine Milliarde Jahre vergangen. Die Bildung ist nur unter sehr hohem Druck und Temperaturen möglich. In der Regel in einer Tiefe von 250 bis 800 Kilometern und Temperaturen zwischen 1200°C - 1400°C.
Wo findet man Diamanten?
Da Diamanten nur hunderte Kilometer unter der Erdkruste natürlich entstehen, müssen Sie – damit wir sie finden können – erst an die Oberfläche befördert werden. Dies geschieht einerseits durch tektonische Prozesse. Andererseits katapultierten in der Vergangenheit häufig Vulkanausbrüche Diamantkristalle in für uns erreichbare Erdschichten. Da dies besonders schnell und kraftvoll vonstattenging und der Originalkristall wenig Reibung ausgesetzt war, trifft man auf größere Rohdiamanten vor allem in erloschenem Vulkangestein.
In sehr vielen Ländern der Erde wurden bisher Diamanten gefunden. Selbst in Deutschland konnte man den wertvollsten aller Edelsteine bereits entdecken. Die größten Diamantvorkommen befinden sich allerdings in Russland, Afrika, Kanada, Australien und Brasilien.
Wie erkenne ich einen echten Diamanten?
Was für Möglichkeiten gibt es, um die Echtheit eines Diamanten festzustellen? Der reine Augenschein genügt meist nicht. Es wird ein sogenanntes gemmologisches Zertifikat benötigt, welches die Echtheit des Edelsteins garantiert und beim Kauf des Diamantrings mitgeliefert wird.
Abgesehen vom Hauszertifikat des Juweliers attestieren auch unabhängige Institute wie die GIA (Gemological Institute of America), IGI (International Gemological Institute) und HRD (Hoge Raad voor Diamant) die Echtheit des Diamanten. Die Zertifikate geben das Gewicht des Diamanten in Karat, die Farbe, den Reinheitsgrad und die Art sowie Qualität des Schliffs an.
Zirkonia, Diamant oder Brillant?
Dem Diamant zum Verwechseln ähnlich ist der Zirkonia. Es handelt sich hierbei um einen im Labor gezüchteten Kristall, der häufig als Diamantimitation verwendet wird. Der Name „Zirkonia“ leitet sich ab vom wesentlichen Bestandteil des künstlichen Schmucksteins, dem Zirconiumoxid.
Auf den ersten Blick lässt sich zwischen Diamant und Zirkonia kein Unterschied ausmachen. Beide funkeln und reflektieren das Licht auf außergewöhnliche Weise. Bei genauerem Hinsehen jedoch besitzt der Diamantkristall einen besonderen Glanz, der dem Zirkonia fehlt. Härte und Gewicht sind zudem unterschiedlich. Der Diamant ist als härtester Edelstein der Welt immer robuster als ein Zirkonia. Mit einer höheren Dichte ist der Zirkonia außerdem stets schwerer als ein Diamant.
Der Unterschied eines Diamanten zum Brillant besteht im Schliff. Der Diamant hat 37 Facetten, während der Brillant 57 vorzeigen kann. Für diesen Schliff wird auch eine größere Menge an Rohmaterial benötigt, weshalb der Brillant der wertvollere Stein ist.
Deinen Diamantring selbst gestalten
Ein Diamant zieht den Blick auf sich, weil er das Licht einfängt und zurückwirft. Genau dieses Funkeln macht einen Diamantring zu einem Geschenk, das bleibt, ob als Verlobungsring, als Memoire zum Jahrestag oder einfach, weil der Moment danach war. Bei uns greifst du dafür nicht ins Lager, sondern gestaltest deinen Ring selbst. Im Konfigurator wählst du Stein, Fassung und Metall und siehst jede Änderung sofort am Ring, während der Preis live mitläuft.
Wenn du noch unsicher bist, fang mit einer klassischen Form an, einem einzelnen Brillanten in einer Krappenfassung, und taste dich von dort vor. Es gibt kein richtig oder falsch, nur den Ring, der zu dir oder zu ihr passt.
Die vier C: worauf es beim Diamanten ankommt
Der Wert und die Wirkung eines Diamanten hängen an vier Eigenschaften, den vier C. Du bestimmst sie im Konfigurator selbst und entscheidest so, worauf du dein Budget legst.
- Cut (Schliff): entscheidet, wie stark der Stein funkelt. Der Brillantschliff mit seinen 58 Facetten holt das meiste Feuer heraus.
- Colour (Farbe): reicht von hochfeinem Weiß bis zu einem warmen Ton. Ein weißes Metall lässt einen Diamanten klarer wirken.
- Clarity (Reinheit): beschreibt, wie frei der Stein von Einschlüssen ist. Je reiner, desto ungestörter das Funkeln.
- Carat (Gewicht): bestimmt die Größe. Ein Karat entspricht 200 Milligramm. Mehr dazu in der Karat-Tabelle.
Ein kleinerer Stein mit gutem Schliff und hoher Reinheit kann lebendiger wirken als ein großer, an dem an der Qualität gespart wurde. Was die Begriffe genau bedeuten, liest du in Ruhe im Schmucklexikon nach.
Das richtige Edelmetall für deinen Diamantring
Das Metall verändert, wie warm oder kühl dein Diamant erscheint, und passt den Ring an deinen Stil an. Bei uns wählst du frei zwischen mehreren Edelmetallen und Legierungen.
- Diamantringe aus Weißgold: der helle Klassiker, der den Diamanten größer und brillanter wirken lässt.
- Diamantringe aus Gelbgold: warmer, traditioneller Glanz, von dem sich ein weißer Diamant kontrastreich abhebt.
- Diamantringe aus Rotgold: zartrosa und romantisch, eine leisere Alternative zum Klassiker.
- Diamantringe aus Platin: das robusteste Edelmetall, die stabilste Fassung für einen großen Stein.
- Diamantringe aus Silber: der günstige Einstieg, wenn du das Budget lieber in den Stein steckst.
Natürlicher Diamant oder Labor-Diamant?
Ein im Labor gezüchteter Diamant hat dieselbe chemische Struktur und dasselbe Funkeln wie ein natürlicher Stein, kostet bei gleicher Größe aber deutlich weniger. So bekommst du für dein Budget oft einen größeren oder reineren Stein. Wenn dir das wichtig ist, sieh dir die Diamantringe mit Labor-Diamant an.
Zu welchem Anlass schenkt man einen Diamantring?
Ein Diamant steht seit langem für Beständigkeit, Klarheit und Stärke, und genau das macht ihn zum beliebtesten Stein für den Antrag. Er passt aber zu weit mehr Momenten: zum runden Jahrestag als Memoire-Ring, zur Geburt eines Kindes, zum runden Geburtstag oder einfach als Zeichen, dass jemand dir wichtig ist. Wähle den Stein passend zu dem Menschen, dem der Ring gehört, dann trägt er ihn ein Leben lang gern.
Was kostet ein Diamantring?
Für jedes Budget gibt es den passenden Diamantring. Wie viel deiner kostet, entscheidest du über deine Auswahl selbst. Diese Faktoren geben den Ausschlag:
- die vier C des Steins: Schliff, Farbe, Reinheit und Karatgewicht
- ob es ein natürlicher oder ein Labor-Diamant sein soll
- das Edelmetall und der Feingoldanteil der Ringschiene
- die Fassung und ein optionaler zusätzlicher Steinbesatz
Im Konfigurator siehst du bei jeder Änderung sofort, wie sich der Preis entwickelt. So findest du in Ruhe die Kombination, die zu deinem Budget passt, ohne Überraschung an der Kasse.
Warum deinen Diamantring bei Lovely Rings gestalten?
Bei uns bekommst du keinen Ring von der Stange, sondern deinen eigenen Entwurf, gefertigt in einer deutschen Goldschmiede als individuelle Einzelanfertigung. Die Diamanten werden von Hand gefasst, und zu jeder Bestellung erhältst du ein Zertifikat, das deinen Stein nach den vier C ausweist. Die Gravur auf der Innenseite ist kostenlos, dazu kommen versandkostenfreie Lieferung, 60 Tage Rückgaberecht und eine kostenlose erste Ringgrößenänderung. Unsicher bei der Größe? Unser Kundenservice begleitet dich per E-Mail oder telefonisch, von der ersten Idee bis zum fertigen Ring.